Vergleich

 

Beide Gedichte verbindet, dass die dargestellten Paarbeziehungen wenig harmonisch sind.

 

Beiden Texten gemeinsam ist, dass sie zeigen wollen, wie unplausibel die meisten der Einwände sind, die von den Kritikern des Klonens vorgebracht werden.

 

Sowohl in dem Gedicht »Soldatenlied« als auch in dem Roman »Im Westen nichts Neues« wird ein kritisches Bild vom Soldatendasein gezeichnet.

 

Eine weitere Gemeinsamkeit besteht darin, dass sich beide Texte klar gegen die Todesstrafe aussprechen.

 

Ähnlich ist außerdem, dass beide Kurzgeschichten in der unmittelbaren Nachkriegszeit verfasst worden sind.

 

Auch was die Darstellung der Frau und ihrer Rolle in der Gesellschaft betrifft, lassen sich Ähnlichkeiten zwischen den Texten nachweisen.

 

Während für Denker wie Bentham und Mill die moralische Beurteilung von Handlungen vor allem davon abhängt, welche Folgen sie für die Beteiligten haben, hält Kant die Absicht des Handelnden für entscheidend.

 

Anders als in »Sachliche Romanze« findet sich in Georg Heyms Gedicht eine Vielzahl von rhetorischen Mitteln und sprachlichen Bildern.

 

Differenzen zwischen den Texten bestehen auch hinsichtlich der Darstellung des städtischen Lebens.

 

Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Hoerster sich für eine weitgehende Zulassung der aktiven Sterbehilfe ausspricht.

 

Im Unterschied zu diesen Autoren geht Hume nicht davon aus, dass es im menschlichen Verstand so etwas wie angeborene Ideen gibt.

 

Wird in diesem Gedicht die Frau als eine kaltherzige und rücksichtslose Egoistin dargestellt, so zeichnet das lyrische Ich in Eichendorffs Text ein ganz anderes Bild von seiner Geliebten.

 

Im Kontrast zu Hobbes sehe ich den Naturzustand nicht als einen Zustand des Krieges aller gegen alle an.

 

Im Gegensatz zu der Ich-Erzählerin aus Mosers Kurzgeschichte »Der Hund hinkt« hat der Erzähler des vorliegenden Textes ein vertrauensvolles Verhältnis zu seinen Eltern.

 

In vielen Überlieferungen wird Achill als starker, vorbildlicher Kämpfer dargestellt. Dagegen präsentiert ihn Christa Wolf in ihrer Erzählung »Kassandra« als blutrünstigen Schlächter, dem das Töten von Menschen regelrecht Lust bereitet.

 

 

 

 
 

Charakterisierung

 

Sie ist ein Mensch, der immer nur an sich selbst denkt und auf andere keine Rücksicht nimmt.

 

Auf Menschen, die sie nicht kennen, wirkt sie verschlossen.

 

Typisch für ihn ist seine extreme Reizbarkeit.

 

Auf Kritik reagiert er mitunter äußerst dünnhäutig.

 

Er zeichnet sich dadurch aus, dass er stets zuverlässig seine Pflicht tut.

 

Bei Widerständen pflegt er den Kopf einzuziehen und aufzugeben.

 

Sie neigt dazu, sich Autoritäten unterzuordnen.

 

Kennzeichnend für ihn ist eine arrogante und eitle Haltung.

 

Seine Persönlichkeit ist dadurch gekennzeichnet, dass er sehr selbstkritisch ist und stets die eigenen Schwächen und Unzulänglichkeiten im Blick hat.

 

Hervorstechende Charakterzüge sind seine Brutalität und sein mangelndes Einfühlungsvermögen.

 

Er sieht sich selbst als jemanden, der berechtigt ist, über andere Menschen zu bestimmen.

 

Er hält sich für eine unbedeutende, wertlose Person.

 

 

 

 
 

Wiedergabe von Meinungen und Äußerungen

 

Der Autor behauptet, dass ein gesetzliches Verbot der Folter fatale Konsequenzen nach sich ziehen werde.

 

Nach Meinung der Verfasserin gibt es in Deutschland eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.

 

Nach ihrem Dafürhalten ist es in besonderen Notlagen gestattet, die Unwahrheit zu sagen.

 

Für Kant gibt es im Falle von Mord keine Alternative zur Todesstrafe.

 

Nach Krämer sollten die Deutschen auf den Gebrauch von Anglizismen weitgehend verzichten.

 

Er behauptet, eine Freigabe weicher Drogen werde für unsere Gesellschaft verheerende Konsequenzen haben.

 

Er stellt die These auf, die deutsche Sprache werde durch Anglizismen eher bereichert als bedroht.

 

Die Verfasserin bemerkt, dass die Bundesregierung in der Flüchtlingskrise hilflos wirke.

 

Trapp schlägt vor, Terroristen unter medizinischer Aufsicht zu foltern.

 

In seinen Augen stellt die Genitalbeschneidung von Mädchen einen klaren Verstoß gegen die Menschenrechte dar.

 

Der Autor schildert anschaulich, in welch problematischen Umständen ein Großteil dieser Menschen lebt.

 

Er stellt fest, dass die organisierte Kriminalität in Deutschland massiv zugenommen hat.

 

Die Autorin befürwortet eine Steuerreform, die die Abgaben für Reiche deutlich steigert.

 

Zudem erhebt er die Forderung, militärische Konflikte durch den Einsatz von Soldaten der Vereinten Nationen zu befrieden.

 

Sie führt aus, dass im Falle einer Vergewaltigung ein Schwangerschaftsabbruch moralisch gerechtfertigt sein kann.

 

Er hält den Utilitarismus für eine wenig überzeugende Position.

 

Die Autorin kritisiert, dass Mord im deutschen Strafrecht immer mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe bestraft wird.

 

Sie bemängelt, in deutschen Schulen werde zu wenig Wert auf die Förderung schwacher Schüler gelegt.

 

Der Verfasser moniert, dass es gerade in bildungsfernen Familien keine Kontrolle des Medienskonsums

 

Er beklagt, der wachsende Alkoholkonsum von Jugendlichen führe zu immer höheren Kosten im Gesundheitswesen.

 

Engelhardt bezweifelt, dass aus säkularer Sicht eine Kritik an der Manipulation des menschlichen Genoms möglich ist.

 

Sie wendet sich gegen die flächendeckende Einführung von Tempo-30-Zonen in deutschen Innenstädten.

 

Die Verfasserin verurteilt das Vorgehen der Polizei als rücksichtslos und brutal.

 

Sie missbilligt, dass die katholische Kirche sich aus der Schwangerschaftsberatung zurückzieht.

 

 

 
     

 

 

Wiedergabe der eigenen Meinung

 

Meiner Meinung nach ist es sinnvoll, in der Schule auf die Notengebung vollständig zu verzichten.

 

Meiner Auffassung nach ist Hobbes’ Bild des Naturzustandes nicht überzeugend.

 

Ich finde, das Fahren unter Alkoholeinfluss sollte deutlich härter bestraft werden, weil dabei andere Menschen in hohem Maße gefährdet werden.

 

Ich glaube, die Folterdrohung Daschners war der Situation angemessen.

 

Ich meine, dass es zwischen Mensch und Tier fundamentale Unterschiede gibt.

 

In meinen Augen liegt Kant falsch, wenn er behauptet, im Falle von Mord könne nur die Hinrichtung des Täters für Gerechtigkeit sorgen.

 

Für mich ist die Behauptung, Frauen seien im Allgemeinen weniger intelligent als Männer, vollkommen absurd.

 

Ich halte es für fragwürdig, dass Deutschland Waffen in Krisenregionen exportiert.

 

In der gegenwärtigen Situation sehe ich keine Möglichkeit, den Syrien-Konflikt ohne den Einsatz von Bodentruppen zu lösen.

 

Die Vorteile des Internets sind meiner Ansicht nach größer als seine Nachteile.

 

Nach meinem Dafürhalten ist die Außenpolitik der Bundesregierung inkonsequent.

 

Ich vertrete die Auffassung, dass eine Partei wie die AFD in der Bundesrepublik keine Chance hat, an die Regierung zu kommen.

 

 
     

 

 

Kritik und Distanzierung

 

Das wichtigste Argument gegen die Verkürzung der Schulzeit auf zwölf Jahre ist aber, dass dadurch den Schülern deutlich weniger Zeit für Freizeitaktivitäten und Hobbys bleibt.

 

Gegen den Vorschlag der Autorin spricht, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in den vergangenen Jahren niemals konsequent gegen Menschenrechtsverletzungen vorgegangen ist.

 

Unplausibel ist auch die Annahme, dass Steuersenkungen automatisch zu einem höheren Wirtschaftswachstum führen.

 

Die Mehrzahl der von Juristen gegen die Nothilfe-Folter angeführten Argumente ist nicht überzeugend.

 

Unzutreffend ist der Vorwurf, der Bundesregierung sei das Schicksal der Flüchtlinge völlig gleichgültig.

 

Zudem bezweifele ich, dass es möglich gewesen wäre, durch politische Verhandlungen mit dem Nazi-Regime den Zweiten Weltkrieg zu verhindern.

 

Krämer irrt, wenn er behauptet, dass viele Deutsche nur deshalb englische Wörter benutzen, weil sie sich ihrer eigenen Sprache und Kultur schämen.

 

Völlig falsch liegt er mit der Behauptung, man dürfe seinen Ehepartner in manchen Situationen betrügen.

 

Dass der Autor glaubt, eine Lockerung der Waffengesetze werde die Sicherheit der Bürger erhöhen, ist für mich nicht nachzuvollziehen.

 

Es stimmt nicht, dass der Großteil der Deutschen Anglizismen nur deshalb benutzt, um anderen zu imponieren.

 

Insbesondere der vom Verfasser gezogene Vergleich mit der politischen Situation während des Nationalsozialismus ist völlig verfehlt.

 

Ich lehne eine staatliche Regelung in dem Bereich der menschlichen Reproduktion ab.

 

Ich bin dagegen,dass Mord in Zukunft nicht mehr automatisch mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe geahndet werden soll

 

Problematisch dürfte es auch sein, ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen durchzusetzen.

 

 
     

 

 

Epocheneinordnung

 

Dass es sich bei dem Gedicht »Der Spinnerin Nachtlied« um einen Text aus der Epoche der Romantik handelt, wird auch an der liedhaften Form deutlich.

 

Auch was die Form des Gedichts betrifft, gibt es Indizien dafür, dass der Text der Weimarer Klassik zuzuordnen ist

 

Zudem finden sich in dem Gedicht die für die Sturm-und-Drang-Literatur typischen Motive.

 

Expressionistisch ist auch die Verwendung einer expressiven, ausdrucksstarken Sprache, die darauf abzielt, Gefühle zu vermitteln, d.h. den Leser zu emotionalisieren.

 

Auch die Tatsache/der Umstand, dass das Gedicht ein Sonett ist, legt eine Einordnung in diese Epoche nahe, denn in der Literatur des Barock findet diese Form häufig Verwendung.

 

Als weitere romantische Charakteristika lassen sich die liedhafte Form des Gedichts und die Vielzahl von typischen Topoi wie identifizieren.

 

Ein letzter Hinweis darauf, dass hier ein Gedicht der Neuen Sachlichkeit vorliegt, ist der weitgehende Verzicht auf sprachliche Bilder und rhetorisch-stilistische Aus-schmückungen.

 

Im Unterschied zu den meisten romantischen Gedichten wird die Geliebte im vorliegenden Text nicht als engelsgleiches, höheres Wesen dargestellt.

 

Zudem fehlen in dem Gedicht die für die Romantik typischen Motive und Topoi vollständig.

 

Ebenfalls untypisch ist das Fehlen einer festen Strophenform und die Verwendung einer unpoetischen, alltagsnahen Sprache, in der auch wiederholt umgangssprachliche oder sogar vulgäre Ausdrücke vorkommen.

 

 
     

 

     
     

 

     
     

 

 

 

 

 

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