Albert Camus: »Die Guillotine«

 

Neben literarischen und philosophischen Schriften publizierte der französische Autor

und Philosoph Albert Camus auch eine Reihe von Texten, in denen er Stellung zur gesellschaftlichen und politischen Situation seiner Zeit nahm. Mit dem 1957 veröffentlichten Aufsatz »Die Guillotine«, der auf der Internetseite der Wochenzeitung »Die Zeit« online zugänglich ist, griff Camus in die Debatte um die Todesstrafe ein und sprach sich klar für die Abschaffung dieser Art des staatlichen Strafens aus.

 

 

Vorabdrucke des Bioethik-Zentrums der WWU Münster

 

Können Schönheitsoperationen moralisch problematisch sein? Ist die biologische Natur des Homo sapiens ein schützenswertes Gut? Gibt es Fälle, in denen man Menschen

bei medizinischen Entscheidungen bevormunden darf? Philosophische Antworten auf solche und ähnliche Fragen versuchen die Publikationen der Münsteraner Kolleg-Forschergruppe »Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik« zu geben, von denen einige als Vorabdrucke online zugänglich sind und für den privaten Gebrauch heruntergeladen werden können.

 

 

Reinhard Merkel: Philosophische Aufsätze und Artikel

 

Der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel gehört zu jenen Autoren, die mit klaren, argumentativ stringenten Beiträgen die rechtsphilosophischen und bioethischen Debatten der letzten Jahre entscheidend mitgeprägt haben. Ein Teil seiner Texte ist online abrufbar, so z.B. Stellungnahmen zu Themen wie »Euthanasie«, »Jungenbeschneidung«, »Embryonenforschung« oder »Terrorbekämpfung«.

 

 

Texte zur Beschneidungsdebatte

 

Nachdem das Kölner Landgericht im Juli 2012 die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen für rechtlich unzulässig erklärte hatte, folgte eine kontroverse Debatte über die Frage, ob bzw. inwieweit das elterliche Erziehungsrecht oder die Religionsfreiheit einen derartigen Eingriff am kindlichen Körper rechtfertigen können. Die hier verlinkten Beiträge von Bijan Fatheh-Moghadam, Reinhard Merkel, Holm Putzke, Robert Spaemann und Michael Wolffssohn dokumentieren die unterschiedlichen Positionen in der Auseinandersetzung, die von scharfer Kritik an nicht-medizinisch indizierten Zirkumzisionen, über abwägend-verständnisvolle Haltungen bis hin zur vehementen Verteidigung religiös begründeter Beschneidungen reichen.

 

 

Volker Erb: »Nicht Folter, sondern Nothilfe«

 

Im Jahr 2004 wurde der Frankfurter Polizeipräsident Wolfgang Daschner vor Gericht gestellt, weil er einem Kindesentführer Gewalt angedroht hatte, um diesen dazu zu bringen, den Aufenthaltsort seines Opfers preiszugeben. In einem Beitrag für die Wochenzeitung »Die Zeit« nimmt der Rechtswissenschaftler Volker Erb Stellung zu diesem Verfahren und begründet seine Auffassung, wonach Daschners Handeln in die Kategorie der Nothilfe einzuordnen ist und daher nicht bestraft werden sollte.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© www.deutsch-und-philosophie.de