Enhancement, Lebensverlängerung, Ästhetische Chirurgie

 

Bachmann, Andreas/Rippe, Klaus Peter: Wieso es die Stepford Wives nicht geben darf. Über die moralischen Grenzen der Forschungsfreiheit. In: no body is perfect. Baumaßnahmen am menschlichen Körper – Bioethische und ästhetische Aufrisse. Hg. v. Johann S. Ach u. Arnd Pollmann. Bielefeld 2006. S. 79–107.

 

Bayertz, Kurt: Die menschliche Natur und ihr moralischer Status. In: Die menschliche Natur. Welchen und wie viel Wert hat sie? Hg. v. Kurt Bayertz. Paderborn 2005. S. 9–31.

 

Birnbacher, Dieter: »Natur« als Maßstab menschlichen Handelns. In: Ders.: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 145–165.

 

Birnbacher, Dieter: Selektion von Nachkommen. In: Ders.: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 315–335.

 

Buchanan, Allen u. a.: Warum nicht das Beste? In: Enhancement. Die ethische Debatte. Hg. v. Bettina Schöne-Seifert u. Davinia Talbot. Paderborn 2009. S. 267–296.

 

Caplan, Arthur L.: Ist besser das Beste? Ein renommierter Ethiker plädiert für Enhancement des Gehirns. In: Enhancement. Die ethische Debatte. Hg. v. Bettina Schöne-Seifert u. Davinia Talbot. Paderborn 2009. S. 165–168.

 

Davis, Kathy: Die Rhetorik der Schönheitschirurgie – Luxus oder Grundversorgung. In: Enhancement. Die ethische Debatte. Hg. v. Bettina Schöne-Seifert u. Davinia Talbot. Paderborn 2009. S. 115–126.

 

Der neue Mensch? Enhancement und Genetik. Hg. v. Nikolaus Knoepffler u. Julian Savulescu. München 2009.

 

Ehni, Hans-Jörg/Marckmann, Georg: Die Verlängerung der Lebensspanne unter dem Gesichtspunkt distributiver Gerechtigkeit. In: Länger leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven. Hg. v. Sebastian Knell u. Marcel Weber. Frankfurt/Main 2009. S. 264–286.

 

Engelhardt, Jr. H. Tristram: Die menschliche Natur – Kann sie Leitfaden menschlichen Handelns sein? Reflexionen über die gentechnische Veränderung des Menschen. In: Die menschliche Natur. Welchen und wie viel Wert hat sie? Hg. v. Kurt Bayertz. Paderborn 2005. S. 32–51.

 

Freitas Jr., Robert A.: Nanomedizin. Die Suche nach unfallbegrenzten Lebensspannen. In: Länger leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven. Hg. v. Sebastian Knell u. Marcel Weber. Frankfurt/Main 2009. S. 63 –73.

 

Fukuyama, Francis: Die Verlängerung des Lebens. In: Enhancement. Die ethische Debatte. Hg. v. Bettina Schöne-Seifert u. Davinia Talbot. Paderborn 2009. S. 347–364.

 

Gems, David: Eine Revolution des Alterns. Die neue Biogerontologie und ihre Implikationen. In: Länger leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven. Hg. v. Sebastian Knell u. Marcel Weber. Frankfurt/Main 2009. S. 25–45.

 

Gems, David: Ist mehr Leben stets besser? Die moderne Altersbiologie und der Sinn des Lebens. In: Enhancement. Die ethische Debatte. Hg. v. Bettina Schöne-Seifert u. Davinia Talbot. Paderborn 2009. S. 365– 386.

 

Gesang, Bernward: Perfektionierung des Menschen. Berlin 2007.

 

Gesang, Bernward: Moderates und radikales Enhancement – die sozialen Folgen. In: Neuro-Enhancement. Ethik vor neuen Herausforderungen. Hg. v. Bettina Schöne-Seifert, Davinia Talbot, Uwe Opolka u. Johann S. Ach. Paderborn 2009. S. 221–246.

 

Gugutzer, Robert: Körperkult und Schönheitswahn – wider den Zeitgeist. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 18 (2007).

 

Habermas, Jürgen: Die Zukunft der menschlichen Natur. Auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik? Erweiterte Ausgabe. Frankfurt/Main 2005.

 

Harris, John: Anmerkungen zur Unsterblichkeit. Die Ethik und Gerechtigkeit lebensverlängernder Therapien. In: Länger leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven. Hg. v. Sebastian Knell u. Marcel Weber. Frankfurt/Main 2009. S. 174–209.

 

Heyd, David: Die menschliche Natur: Ein Oxymoron? In: Die menschliche Natur. Welchen und wie viel Wert hat sie? Hg. v. Kurt Bayertz. Paderborn 2005. S. 52–72.

 

Jonas, Hans: Warum die moderne Technik ein Gegenstand für die Philosophie ist. In: Technik, Medizin und Ethik. Zur Praxis des Prinzips Verantwortung. Frankfurt/Main 1987. S. 15–41.

 

Jonas, Hans: Warum die moderne Technik ein Gegenstand für die Ethik ist. In: Technik, Medizin und Ethik. Zur Praxis des Prinzips Verantwortung. Frankfurt/Main 1987. S. 42–52.

 

Jonas, Hans: Mikroben, Gameten und Zygoten: Weiteres zur neuen Schöpferrolle des Menschen. In: Technik, Medizin und Ethik. Zur Praxis des Prinzips Verantwortung. Frankfurt/Main 1987. S. 204–218.

 

Juengst, Eric T.: Was bedeutet Enhancement? In: Enhancement. Die ethische Debatte. Hg. v. Bettina Schöne-Seifert u. Davinia Talbot. Paderborn 2009. S. 25–46.

 

Knell, Sebastian: Sollen wir sehr viel länger leben wollen? Reflexionen zu radikaler Lebensverlängerung, maximaler Langlebigkeit und biologischer Unsterblichkeit. In: Länger leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven. Hg. v. Sebastian Knell u. Marcel Weber. Frankfurt/Main 2009. S. 117 –151.

 

Lenk, Christian: Kognitives Enhancement und das ›Argument des offenen Lebensweges‹. In: Neuro-Enhancement. Ethik vor neuen Herausforderungen. Hg. v. Bettina Schöne-Seifert, Davinia Talbot, Uwe Opolka u. Johann S. Ach. Paderborn 2009. S. 93–106.

 

Little, Margret Olivia: Schönheitschirurgie, fragwürdige Normen und die Ethik der Komplizenschaft. In: Enhancement. Die ethische Debatte. Hg. v. Bettina Schöne-Seifert u. Davinia Talbot. Paderborn 2009. S. 127–144.

 

Müller, Sabine: Ist ›Cognitive Enhancement‹ zur Steigerung der Intelligenz ethisch geboten? Diskussion utilitaristischer und idealistischer Argumente. In: Neuro-Enhancement. Ethik vor neuen Herausforderungen. Hg. v. Bettina Schöne-Seifert, Davinia Talbot, Uwe Opolka u. Johann S. Ach. Paderborn 2009. S. 107–139.

 

Rose, Michael R.: Realismus in Sachen Anti-Aging. In: Länger leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven. Hg. v. Sebastian Knell u. Marcel Weber. Frankfurt/Main 2009. S. 46–62.

 

Roughley, Neil: Was heißt »menschliche Natur«? Begriffliche Differenzierungen und normative Ansatzpunkte. In: Die menschliche Natur. Welchen und wie viel Wert hat sie?

Hg. v. Kurt Bayertz. Paderborn 2005. S.133–156.

 

Schöne-Seifert, Bettina: Neuro-Enhancement: Zündstoff für tiefgehende Kontroversen.

In: Neuro-Enhancement. Ethik vor neuen Herausforderungen. Hg. v. Bettina Schöne-Seifert, Davinia Talbot, Uwe Opolka u. Johann S. Ach. Paderborn 2009. S. 347–363.

 

Schramme, Thomas: Freiwillige Selbstverstümmelung. Warum eigentlich nicht? In: no body is perfect. Baumaßnahmen am menschlichen Körper – Bioethische und ästhetische Aufrisse. Hg. v. Johann S. Ach u. Arnd Pollmann. Bielefeld 2006. S. 163–186.

 

Schramme, Thomas: Ist Altern eine Krankheit? In: Länger leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven. Hg. v. Sebastian Knell u. Marcel Weber. Frankfurt/Main 2009. S. 235–263.

 

Siep, Ludwig: Normative Aspekte des menschlichen Körpers. In: Die menschliche Natur. Welchen und wie viel Wert hat sie? Hg. v. Kurt Bayertz. Paderborn 2005. S. 157–173.

 

Singer, Peter: Die Erforschung des Alterns und die Interessen gegenwärtiger Individuen, zukünftiger Individuen sowie der Spezies. In: Länger leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven. Hg. v. Sebastian Knell u. Marcel Weber. Frankfurt/Main 2009. S. 152–173.

 

Talbot, Davinia: Ist Neuro-Enhancement keine ärztliche Angelegenheit? In: Neuro-Enhancement. Ethik vor neuen Herausforderungen. Hg. v. Bettina Schöne-Seiffert, Davinia Talbot, Uwe Opolka u. Johann S. Ach. Paderborn 2009. S. 321–346.

 

Weingart, Peter/Kroll, Jürgen/Bayertz, Kurt: Rasse, Blut und Gene. Geschichte der Eugenik und Rassenhygiene in Deutschland. Frankfurt/Main 1992.

 

Wittwer, Héctor: Warum die direkte technische Lebensverlängerung nicht moralisch geboten ist. In: Länger leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven. Hg. v. Sebastian Knell u. Marcel Weber. Frankfurt/Main 2009. S. 210–232.

 

 
 

 

 

 

 

Folter

 

Beestermöller, Gerhard: Folter – Daumenschrauben an der Würde des Menschen. Zur Ausnahmslosigkeit eines absoluten Verbots. Rückkehr der Folter. Der Rechtsstaat im Zwielicht? Hg. v. Gerhard Beestermöller u. Hauke Brunkhorst. München 2006. S. 115–129.

 

Bielefeldt, Heiner: Die Absolutheit des Folterverbots. Über die Unabwägbarkeit der Menschenwürde. In: Rückkehr der Folter. Der Rechtsstaat im Zwielicht? Hg. v. Gerhard Beestermöller u. Hauke Brunkhorst. München 2006. S. 109–114.

 

Birnbacher, Dieter: Ethisch ja, rechtlich nein – ein fauler Kompromiss? Ein Kommentar zu R. Trapp. In: Ist Folter erlaubt? Juristische und philosophische Aspekte. Hg. v. Wolfgang Lenzen. Paderborn 2006. S. 135–148.

 

Brieskorn, Norbert: Folter. In: Rückkehr der Folter. Der Rechtsstaat im Zwielicht? Hg. v. Gerhard Beestermöller u. Hauke Brunkhorst. München 2006. S. 45–54.

 

Brugger, Winfried: Darf der Staat ausnahmsweise foltern? In: Der Staat 35 (1996). S. 67–97.

 

Brugger, Winfried: Vom unbedingten Verbot der Folter zum bedingten Recht auf Folter? In: Juristen-Zeitung 55 (2000). S. 165–216.

[Alle einschlägigen Gesetzestexte lassen keinen Zweifel daran, dass das Folterverbot absolut ist. Allerdings ist das Recht nicht vollständig mit der Gesamtheit aller positiven Rechtsnormen identisch; unter Umständen kann ein Mehr an Recht bestehen, das sich aus dem Geist der Rechtsordnung insgesamt ableiten lässt. Bezogen auf die Folterproblematik heißt dies, dass das explizite Verbot der Anwendung unmittelbaren Zwangs mit Blick auf die fundamentale Verpflichtung des Staates, seine Bürger vor Menschenwürdeverletzungen zu schützen, relativiert werden kann. Der Staat muss also nicht nur Folter durch Bürger oder Amtsträger tolerieren, sondern ist möglicherweise sogar dazu verpflichtet, sie durch seine Sicherheitsbehörden anwenden zu lassen, wenn nur so das Leben und die Menschenwürde Unschuldiger geschützt werden können.]

 

Erb Volker: Nicht Folter, sondern Nothilfe. In: Die Zeit 51 (2004).

[Beurteilt man die Androhung von Zwangsmaßnahmen durch den Frankfurter Polizeipräsidenten Daschner gegenüber dem Kindesentführer Magnus Gäfgen nur mit Blick auf das rechtliche Folterverbot, so wird man dem Fall nicht gerecht. Es ist sinnvoller, Daschners Handeln als Nothilfe, d.h. eine durch das Notwehrrecht gedeckte Form der Verteidigung Dritter gegen einen rechtswidrigen Angriff einzustufen. Das Notwehr- bzw. Nothilferecht erlaubt die Anwendung jeglicher Mittel, die geeignet und erforderlich sind, um einen solchen Angriff abzuwehren, und darf auch nicht durch ein absolutes Folterverbot eingeschränkt werden, weil die Rechtsordnung andernfalls Straftäter bei ihrem rechtswidrigen Handeln unterstützen würde. Der Strafprozess gegen Daschner muss daher mit einem Freispruch enden.]

 

Erb, Volker: Folterverbot und Notwehrrecht. In: Ist Folter erlaubt? Juristische und philosophische Aspekte. Hg. v. Wolfgang Lenzen. Paderborn 2006. S. 19–38.

 

Frankenberg, Günter: Folter, Feindstrafrecht und Sonderpolizeirecht. Anmerkungen zu Phänomenen des Bekämpfungsrechts. In: Rückkehr der Folter. Der Rechtsstaat im Zwielicht? Hg. v. Gerhard Beestermöller u. Hauke Brunkhorst. München 2006. S. 55–68.

Günther, Klaus: Darf der Staat foltern, um Menschenleben zu retten? In: Rückkehr der Folter. Der Rechtsstaat im Zwielicht. Hg. v. Gerhard Beestermöller u. Hauke Brunkhorst. München 2006. S. 101–108.

 

Hilgendorf, Eric: Folter im Rechtsstaat? In: Juristen-Zeitung 7 (2004). S. 331–339.

Hong, Mathias: Das grundgesetzliche Folterverbot und der Menschenwürdegehalt der Grundrechte – eine verfassungsjuristische Betrachtung. In: Rückkehr der Folter. Der Rechtsstaat im Zwielicht? Hg. v. Gerhard Beestermöller u. Hauke Brunkhorst. München 2006. S. 24–35.

 

Ipsen, Jörn: Folterverbot und Notwehrrecht. In: Ist Folter erlaubt? Juristische und philosophische Aspekte. Hg. v. Wolfgang Lenzen. Paderborn 2006. S. 39–45.

Lenzen, Wolfgang: (»)Folter(«), Menschenwürde und das Recht auf Leben – Nachbetrachtungen zum Fall Daschner. In: Ist Folter erlaubt? Juristische und philosophische Aspekte. Hg. v. Wolfgang Lenzen. Paderborn 2006. S. 199–224.

 

Lübbe, Weyma: Konsequenzialismus und Folter – Kommentar zu R. Poscher. In: Ist Folter erlaubt? Juristische und philosophische Aspekte. Hg. v. Wolfgang Lenzen. Paderborn 2006. S. 67–75.

 

Poscher, Ralf: Menschenwürde als Tabu. Die verdeckte Rationalität eines absoluten Rechtsverbots der Folter. In: Rückkehr der Folter. Der Rechtsstaat im Zwielicht? Hg. v. Gerhard Beestermöller u. Hauke Brunkhorst. München 2006. S. 75–87.

 

Poscher, Ralf: Menschenwürde im Staatsnotstand. In: Ist Folter erlaubt? Juristische und philosophische Aspekte. Hg. v. Wolfgang Lenzen. Paderborn 2006. S. 47–65.

 

Schulz, Joachim: Das Folterverbot der europäischen Menschenrechtskonvention und seine Auswirkungen auf das deutsche Strafrecht. In: Ist Folter erlaubt? Juristische und philosophische Aspekte. Hg. v. Wolfgang Lenzen. Paderborn 2006. S. 77–92.

 

Steinhoff, Uwe: Warum Folter manchmal moralisch erlaubt, ihre Institutionalisierung durch Folterbefehle aber moralisch unzulässig ist. In: Ist Folter erlaubt? Juristische und philosophische Aspekte. Hg. v. Wolfgang Lenzen. Paderborn 2006. S. 173–197.

[In bestimmten Notsituationen ist es legitim, einen Straftäter durch Folter zu einer Aussage zu zwingen, wenn dies dazu dient, sich selbst oder andere Unschuldige, die durch das Handeln des Täters bedroht werden, vor Schaden zu bewahren. Eine rechtliche Institutionalisierung der Rettungsfolter ist allerdings unzulässig.]

 

Trapp, Rainer: Wirklich »Folter« oder nicht vielmehr selbstverschuldete Rettungsbefragung? In: Ist Folter erlaubt? Juristische und philosophische Aspekte. Hg. v. Wolfgang Lenzen. Paderborn 2006. S. 95–134.

[Um die Rettungsfolter angemessen zu beurteilen, muss man beachten, in welchem Kontext sie vollzogen wird und welche Motive hinter ihr stehen. Dabei wird klar, dass es sich um keine bösartige, verwerfliche Praxis handelt. Daher ist es angebracht, nicht mehr von Folter, sondern von einer selbstverschuldeten Rettungsbefragung zu sprechen. Diese Rettungsbefragung kann und sollte rechtlich institutionalisiert werden: Ein Richter muss sie anordnen, sie wird per Video aufgezeichnet und findet unter medizinischer Aufsicht statt.]

 

von der Pforten, Dietmar: Ist staatliche Folter als fernwirkende Nothilfe ethisch erlaubt? In: Ist Folter erlaubt? Juristische und philosophische Aspekte. Hg. v. Wolfgang Lenzen. Paderborn 2006. S. 149–172.

 

 

 
 

Gerechter Krieg und humanitäre Interventionen

 

Bittner, Rüdiger: Humanitäre Interventionen sind Unrecht. In: Humanitäre Interventionsethik. Was lehrt uns der Kosovo-Krieg? Hg. v. Georg Meggle. Paderborn 2004. S. 99–106.

 

Hinsch Wilfried/Janssen, Dieter: Menschenrechte militärisch schützen. Ein Plädoyer für humanitäre Interventionen. München 2006.

 

Höffe, Otfried: Humanitäre Intervention? Rechtsethische Überlegungen. In: Gerechter Krieg. Ideengeschichtliche, rechtsphilosophische und ethische Beiträge. Hg. v. Dieter Janssen u. Michael Quante. Paderborn 2003. 139–155.

 

Johnson, James Turner: Can Contemporary Armed Conflicts be Just? An Examination of Some Central Moral Issues. In: Gerechter Krieg. Ideengeschichtliche, rechtsphilosophische und ethische Beiträge. Hg. v. Dieter Janssen u. Michael Quante. Paderborn 2003. S. 44–63.

 

Kann es heute noch »gerechte Kriege« geben? Hg. v. Christian Starck. Göttingen 2008.

 

Kleemeier, Ulrike: Krieg, Recht, Gerechtigkeit – Eine ideengeschichtliche Skizze. In: Gerechter Krieg. Ideengeschichtliche, rechtsphilosophische und ethische Beiträge. Hg. v. Dieter Janssen u. Michael Quante. Paderborn 2003. S. 11–28.

 

Merkel, Reinhard: Der Westen ist schuldig. In: FAZ vom 2.8.2013.

 

Merker, Barbara: Die Theorie des gerechten Krieges und das Problem der Rechtfertigung von Gewalt. In: Gerechter Krieg. Ideengeschichtliche, rechtsphilosophische und ethische Beiträge. Hg. v. Dieter Janssen u. Michael Quante. Paderborn 2003. S. 29–43.

 

Sandel, Michael: Gerechtigkeit: Wie wir das Richtige tun. 2. Auflage. Berlin 2013.

 

Speckmann, Thomas: Schmarotzer des Krieges. In: Die Zeit 23 (2010)

 

Walzer, Michael: Die Ethik der Kriegsführung I. In: Erklärte Kriege – Kriegserklärungen. Hg. v. Otto Kallscheuer. Hamburg 2003. S. 52–61.

 

Walzer, Michael: Die Ethik der Kriegsführung II. In: Erklärte Kriege – Kriegserklärungen.

Hg. v. Otto Kallscheuer. Hamburg 2003. S. 62–81.

 

Walzer, Michael: War der Golfkrieg ein gerechter Krieg? In: Erklärte Kriege – Kriegs-erklärungen. Hg. v. Otto Kallscheuer. Hamburg 2003. S. 101–118.

 

Walzer, Michael: Kosovo: Der NATO-Bombenkrieg in Jugoslawien.. In: Erklärte Kriege – Kriegserklärungen. Hg. v. Otto Kallscheuer. Hamburg 2003. S. 119–124.

 

Walzer, Michael u.a.: Warum wir kämpfen. Ist die Anwendung von Gewalt moralisch gerechtfertigt. Eine Antwort von Amerikanern

 

 

 
 

Globale Gerechtigkeit

 

Anwander, Norbert/Bleisch, Barbara: Beitragen und Profitieren. Ungerechte Weltordnung und individuelle Verstrickung. In: Weltarmut und Ethik. Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S 171–194.

 

Ashford, Elisabeth: Unsere Pflichten gegenüber Menschen in chronischer Armut.

In: Weltarmut und Ethik. Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S 195–211.

 

Beitz, Charles R.: Gerechtigkeit und internationale Beziehungen. In: Globale Gerechtigkeit. Schlüsseltexte zur Debatte zwischen Partikularismus und Kosmopolitismus. Hg. v. Christoph Brozies u. Henning Hahn. Berlin 2010. S. 175 –208.

 

Cullity, Gareth: Fremde in Not. Wohltätigkeit, Rechte und Staatsbürgerschaft. In: Weltarmut und Ethik. Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S 53–75.

 

Gosepath, Stefan: Notlagen und institutionell basierte Hilfpflichten. In: Weltarmut und Ethik. Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S 213–246.

 

Höffe, Otfried: Für und wider eine Weltrepublik. In: Globale Gerechtigkeit. Schlüsseltexte zur Debatte zwischen Partikularismus und Kosmopolitismus. Hg. v. Christoph Brozies u. Henning Hahn. Berlin 2010. S. 242–262.

 

Kreide, Regine: Weltarmut und die Verpflichtung kollektiver Akteure. In: Weltarmut und Ethik. Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S 267–295.

 

Meißner, Annekatrin: Armut als Folge globaler Ungerechtigkeit? Zur Relevanz der Ansätze von Sen und Pogge. In: Moral und Recht. Philosophische und juristische Beiträge. Hg. v. Birgit Beck u. Christian Thiess. S.

 

Miller, David: Vernünftige Parteilichkeit gegenüber Landsleuten. In: Globale Gerechtigkeit. Schlüsseltexte zur Debatte zwischen Partikularismus und Kosmopolitismus. Hg. v. Christoph Brozies u. Henning Hahn. Berlin 2010. S. 146–171.

 

[Nationen sind wie Familien besondere Gemeinschaften, deren Existenz auch eine ethische Dimension hat. Aus dieser Dimension ergeben sich besondere, lokale Pflichten gegenüber den eigenen Landsleuten, die in manchen Fällen globale Pflichten übertrumpfen können. Allerdings sind die Verpflichtungen, die grundlegenden Menschenrechte zu achten und in internationalen Beziehungen fair zu agieren, immer stärker als z.B. Gerechtigkeitspflichten gegenüber Mitbürgern.]

 

Miller, David: Wer ist für globale Armut verantwortlich? In: Weltarmut und Ethik.

Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S 153–170.

 

Moellendorf, Darrel: Menschenwürde, Gleichheit und globale Gerechtigkeit. In: Globale Gerechtigkeit. Schlüsseltexte zur Debatte zwischen Partikularismus und Kosmopolitismus.

Hg. v. Christoph Brozies u. Henning Hahn. Berlin 2010. S. 302 –328.

 

Nagel, Thomas: Das Problem globaler Gerechtigkeit. In: Globale Gerechtigkeit. Schlüsseltexte zur Debatte zwischen Partikularismus und Kosmopolitismus. Hg. v. Christoph Brozies u. Henning Hahn. Berlin 2010. S. 104 –145.

 

[Kosmopolitische Theorien vertreten den Standpunkt, dass es für globale Gerechtigkeit zu sorgen. Danach müssen wir bei Fragen der Verteilung von Chancen und Gütern auch Menschen außerhalb der Grenzen unserer Nation berücksichtigen. Plausibler ist jedoch ein politischer Ansatz, der Fragen der Gerechtigkeit nur innerhalb einer politischen Gemeinschaft für sinnvoll hält: Da nationale Gemeinschaften in gewisser Weise Zwangsinstitutionen sind, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die Mitgliedschaft in ihnen fast nie das Ergebnis einer bewussten Wahl ist und demokratisch getroffene Entscheidungen auch gegen den Willen einzelner Bürger mit Zwang durchgesetzt werden, ist es nötig, dass sie den Bürgern Gerechtigkeit garantieren. Gegenüber Bürgern anderer Nationen haben wir diese Gerechtigkeitspflichten nicht, allerdings sind wir aus humanitären Gründen verpflichtet, z.B. vom Hungertod bedrohten Menschen zu helfen. ]

 

Nussbaum, Martha C.: Jenseits des Gesellschaftsvertrags. Fähigkeiten und globale Gerechtigkeit. In: Globale Gerechtigkeit. Schlüsseltexte zur Debatte zwischen Partikularismus und Kosmopolitismus. Hg. v. Christoph Brozies u. Henning Hahn. Berlin 2010. S. 209–241.

 

Pogge, Thomas W.: Anerkannt und doch verletzt durch internationales Recht: Die Menschenrechte der Armen. In: Weltarmut und Ethik. Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S 95–138.

 

Pogge, Thomas W.: »Armenhilfe« ins Ausland. In: Globale Gerechtigkeit. Schlüsseltexte zur Debatte zwischen Partikularismus und Kosmopolitismus. Hg. v. Christoph Brozies u. Henning Hahn. Berlin 2010. S. 263–301.

 

[Eine in der westlichen Welt gängige Erklärung für die zum Teil katastrophalen Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern ist die Theorie der rein innerstaatlich verursachten Armut (RIAT), die für das Elend der Dritten Welt in erster Linie lokale Faktoren, z.B. unfähige und korrupte Regierungen, verantwortlich macht. Diese Theorie ist allerdings falsch. Zwar sind innerstaatliche Faktoren auch eine Ursache für das Fortdauern extremer Armut, doch der wichtigste Grund ist die von den Industrieländern etablierte und aufrechterhaltene ungerechte Weltordnung. Diese Staaten profitieren also nicht nur passiv von günstigen globalen Bedingungen, die sie zufällig vorgefunden haben, sondern fügen durch ihr Handeln den Armen mehr oder weniger direkt und aktiv Schaden zu. Hilfe für Dritte-Welt-Länder ist daher kein Gebot der freiwilligen Wohltätigkeit, sie muss vielmehr als starke moralische Pflicht verstanden werden, der sich die wohlhabenden Nationen nicht entziehen dürfen.]

 

Schaber, Peter: Globale Hilfspflichten. In: Weltarmut und Ethik. Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S 139–151.

 

Schlothfeldt, Stephan: Wer ist angesichts der Weltarmut wozu verpflichtet? In: Weltarmut und Ethik. Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S 77–93.

 

Schmitz, Barbara: Bedürfnisse und globale Gerechtigkeit. In: Weltarmut und Ethik. Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S 247–266.

 

Singer, Peter: Hunger, Wohlstand und Moral. In: Weltarmut und Ethik. Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S. 37–51.

 

Singer, Peter: Leben retten. Wie sich die Armut abschaffen lässt – und warum wir es nicht tun. Zürich; Hamburg 2010.

 

Young, Iris Marion: Verantwortung und globale Gerechtigkeit. Ein Modell sozialer Verbundenheit. In: Globale Gerechtigkeit. Schlüsseltexte zur Debatte zwischen Partikularismus und Kosmopolitismus. Hg. v. Christoph Brozies u. Henning Hahn. Berlin 2010. S. 329–369.

 

Zanetti, Véronique: Hilfspflicht angesichts globaler Armut? Rawls’ Vertragstheorie zwischen den Völkern. In: Weltarmut und Ethik. Hg. v. Barbara Bleisch u. Peter Schaber. Paderborn 2007. S 317–337.

 

 

 
 

Gentechnologie, Klonen, Embryonenforschung

 

Birnbacher, Dieter: Aussichten eines Klons. In: Ders.: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 294–314.

 

Birnbacher, Dieter: Das Dilemma des Personbegriffs. In: Ders.: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 53–76.

 

[In vielen bioethischen Diskussionen spielt der Begriff der Person eine zentrale Rolle bei der Frage, welche Rechte einem Lebewesen zugeschrieben werden. Während einige Denker von einer Deckungsgleichheit der Begriffe »Mensch« und »Person« ausgehen (Äquivalenz-Theorie), sind andere der Auffassung, mit Blick auf die vorhandenen Interessen eines Wesens könnte es auch Menschen geben, die keine Personen seien, oder nicht-menschliches Leben, das. Beide Theorien sind mit schwerwiegenden Problemen behaftet: Die Äquivalenztheorie scheitert daran, zu begründen, warum auch Menschen, die die für Personalität relevanten Fähigkeiten nicht mehr oder noch nicht besitzen bzw. nie besitzen werden, die gleichen Rechte wie Personen haben sollen; die Nicht-Äquivalenztheorie steht vor der Schwierigkeit, dass in ihr der Personbegriff eigentlich gar keine entscheidende Rolle zukommt, da die Zuschreibung von moralischen Rechten in vielen Fällen einfach über die Frage nach den gewichtigen Interessen eines Lebewesens geleistet werden kann. Der Streit um den Begriff der Person ist also wenig zielführend und verhindert in vielen Fällen eine differenzierte Analyse der in Frage stehenden bioethischen Probleme – daher liegt es nahe]

 

Birnbacher, Dieter: Der künstliche Mensch – ein Angriff auf die menschliche Würde? In: Ders.: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 77–100.

 

Birnbacher, Dieter: Gefährdet die moderne Reproduktionsmedizin die menschliche Würde? In: Ders.: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 266–281.

 

Birnbacher, Dieter: Selektion von Nachkommen. In: Ders.: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 315–335.

 

Gräditz, Klaus F.: Der europäische Gerichtshof als Hüter der Menschenwürde – Embryonenschutz und Stammzellforschung. In: Die Würde des Embryos. Ethische und rechtliche Probleme der Pränataldiagnostik und der embryonalen Stammzellforschung. Hg. v. Manfred Spieker, Christian Hillgruber u. Klaus Ferdinand Gärditz. Paderborn 2012. S. 87–106.

 

Hillgruber, Christian: Präimplantationsdiagnostik – verfassungsrechtlich verboten, gesetzlich erlaubt? In: Die Würde des Embryos. Ethische und rechtliche Probleme der Pränataldiagnostik und der embryonalen Stammzellforschung. Hg. v. Manfred Spieker, Christian Hillgruber u. Klaus Ferdinand Gärditz. Paderborn 2012. S. 57–86.

 

Jonas, Hans: Laßt uns einen Menschen klonieren: Von der Eugenik zur Gentechnologie. In: Ders.: Technik, Medizin und Ethik. Zur Praxis des Prinzips Verantwortung. Frankfurt/Main 1987. S. 162–203.

 

[negative oder vorbeugende Eugenik, pränatale Auslese und positive Eugenik. Als ein Spezialfall der letzteren Praxis bietet sich das Klonen für eine aufschlussreiche ethische Analyse der Probleme  der Biotechnologie an. Eine weiterFalls in der Zukunft das Projekt des Klonens von Menschen in Angriff genommen werden sollte, dann ist es am wahrscheinlichsten, dass damit das Ziel der Reproduktion von Individuen mit herausragenden psychischen oder physischen Eigenschaften angestrebt wird. Diese Absicht hat moralisch problematische Folgen für den Geklonten, da ihm das Recht auf eine offene Zukunft genommen wird. Mit Blick auf sein Original weiß er immer schon, welche Erwartungen die Umgebung an ihn hat und in welche Richtung er sich entwickeln soll, sodass ihm die Möglichkeit, sich selbst kennenzulernen, teilweise verwehrt bleibt. ]

 

 

Jonas, Hans: Mikroben, Gameten und Zygoten: Weiteres zur neuen Schöpferrolle des Menschen. In: Ders.: Technik, Medizin und Ethik. Zur Praxis des Prinzips Verantwortung. Frankfurt/Main 1987. S. 204–218.

 

Leist, Anton: Die vernünftigen Grenzen der Ethik. In: Hello Dolly? Über das Klonen. Hg. v. Johann S. Ach, Gerd Brudermöller u. Christa Runtenberg. Frankfurt/Main 1998. S. 199–205.

 

Merkel, Reinhard: Contra Speziesargument: Zum normativen Status des Embryos und zum Schutz der Ethik gegen ihre biologistische Degradierung. In: Der moralische Status menschlicher Embryonen. Pro und Contra Spezies-, Kontinuums-, Identitäts- und Potentialitätsargument. Hg. v. Gregor Damschen u. Dieter Schönecker. Berlin; New York 2002. S. 35–58.

 

Mieth, Dietmar: Die Diktatur der Gene. Biotechnik zwischen Machbarkeit und Menschenwürde. Freiburg 2001.

 

Patzig, Günther: Ethische Probleme der Gentechnologie: Pränataldiagnostik und Postnataldiagnostik. In: Ders.: Gesammelte Schriften II. Angewandte Ethik. Göttingen 1993. S. 106–127.

 

Patzig, Günther: Moralische Probleme der Genomanalyse/Gentherapie und In-vitro-Fertilisation. In: Ders.: Gesammelte Schriften II. Angewandte Ethik. Göttingen 1993. S. 128–143.

 

Spieker, Manfred: Legalisierte Eugenik – vom gezeugten Geschöpf zum bestellten Produkt. In: Die Würde des Embryos. Ethische und rechtliche Probleme der Pränataldiagnostik und der embryonalen Stammzellforschung. Hg. v. Manfred Spieker, Christian Hillgruber u. Klaus Ferdinand Gärditz. Paderborn 2012. S. 9–56.

 

Warnock, Mary: Haben menschliche Zellen Rechte? In: Um Leben und Tod. Moralische Probleme bei Abtreibung, künstlicher Befruchtung, Euthanasie und Selbstmord. Hg. v. Anton Leist. 4. Auflage. Frankfurt/Main 2016. S. 215–234.

 

 

 
 

Migration

 

Abizadeh, Arash: Demokratietheoretische Argumente gegen die staatliche Grenzhoheit.

In: Ethik der Migration. Philosophische Schlüsseltexte. Hg. v. Frank Dietrich. Berlin 2017. S. 98–120.

 

Dietrich, Frank: Ethik der Migration – Zur Einführung. In: Ethik der Migration. Philosophische Schlüsseltexte. Hg. v. Frank Dietrich. Berlin 2017. S. 9–28.

 

Carens, Joseph H.: Fremde und Bürger: Weshalb Grenzen offen sein sollten. In: Migration und Ethik. Hg. v. Andreas Cassee u. Anna Goppel. Münster 2012. S. 23–46.

 

[Die gegenwärtig international übliche Undurchlässigkeit staatlicher Grenzen für einwanderungswillige Menschen lässt sich weder mit der Eigentumstheorie Robert Nozicks noch mit den Gerechtigkeitsprinzipien von John Rawls oder utilitaristischen Erwägungen rechtfertigen. Nicht nur Flüchtlinge, sondern auch Wirtschaftsmigranten sollten grundsätzlich das Recht haben, jedes Staatsgebiet zu betreten und sich dort niederzulassen. Einschränkungen dieses Rechts sind lediglich dann legitim, wenn durch die Einwanderung die Gemeinschaftsordnung substanziell gefährdet ist.]

 

Cassee, Andreas: Das Recht zu bleiben. Irreguläre Migration und die Erfordernisse der Gerechtigkeit. In: Migration und Ethik. Hg. v. Andreas Cassee u. Anna Goppel. Münster 2012. S. 211–232.

 

Cheneval, Francis/Rimessen, Johan Rochel: Personenfreizügigkeit und globale Gerechtigkeit. In: Migration und Ethik. Hg. v. Andreas Cassee u. Anna Goppel. Münster 2012. S. 169–184.

 

Fine, Sarah: Assoziationsfreiheit ist nicht die Lösung. In: Ethik der Migration. Philosophische Schlüsseltexte. Hg. v. Frank Dietrich. Berlin 2017. S. 148–165.

 

Köllmann, Carsten: Migration in die Illegalität. In: Migration und Ethik. Hg. v. Andreas Cassee u. Anna Goppel. Münster 2012. S. 233–252.

 

Ladwig, Bernd: Offene Grenzen als Gebot der Gerechtigkeit? In: Migration und Ethik.

Hg. v. Andreas Cassee u. Anna Goppel. Münster 2012. S. 67–88.

 

Marti, Urs: Mein und Dein: Eigentum oder Eigenart? Überlegungen zur Begründbarkeit eines Rechts auf Exklusion. In: Migration und Ethik. Hg. v. Andreas Cassee u. Anna Goppel. Münster 2012. S. 89–105.

 

Miller, David: Einwanderung: Das Argument für Beschränkungen. In: Migration und Ethik.

Hg. v. Andreas Cassee u. Anna Goppel. Münster 2012. S. 47–65.

 

[Ein grundsätzliches Recht auf Migration gibt es nicht. Staaten sind politische Gemeinschaften mit einem spezifischen Charakter und einer spezifischen Kultur, und das gibt ihnen das Recht, in diesen Bereichen ein gewisses Maß an Kontinuität anzustreben. Zwar ist es im Sinne globaler Gerechtigkeit ihre Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Minimalanforderungen für ein würdevolles Leben für alle Menschen auf diesem Planeten erfüllt sind. Dauerhaft aufnehmen müssen sie Migranten aber nicht. Vor allem zwei Gründe sind es, die die Kontrolle bzw. Beschränkung von Zuwanderung legitimieren: zum einen das Ziel, fundamentale kulturelle oder politische Identitätsmerkmale der Gemeinschaft vor der Zerstörung zu bewahren; zum anderen sicherzustellen, dass die Bevölkerungsgröße auf einem akzeptablen Niveau verharrt.]

 

Miller, David: Immigration und territoriale Rechte. In: Ethik der Migration. Philosophische Schlüsseltexte. Hg. v. Frank Dietrich. Berlin 2017. S. 77–97.

 

Mona, Martino: Recht auf Einwanderung oder Recht auf politisch-kulturelle Selbstbestimmung? Zur kommunitaristischen Kritik an einer liberalen Migrationspolitik.

In: Migration und Ethik. Hg. v. Andreas Cassee u. Anna Goppel. Münster 2012. S. 147–168.

 

Schaber, Peter: Das Recht auf Einwanderung: Ein Recht worauf? In: Migration und Ethik.

Hg. v. Andreas Cassee u. Anna Goppel. Münster 2012. S. 185–195.

 

Schlothfeldt, Stephan: Dürfen Notleidende an den Grenzen wohlhabender Länder abgewiesen werden? In: Migration und Ethik. Hg. v. Andreas Cassee u. Anna Goppel.

Münster 2012. S. 199–209.

 

Singer, Peter: Die drinnen und die draußen. In: Ethik der Migration. Philosophische Schlüsseltexte. Hg. v. Frank Dietrich. Berlin 2017. S. 60–76.

 

Steiner, Hillel: Libertarismus und transnationale Migration. In: Ethik der Migration. Philosophische Schlüsseltexte. Hg. v. Frank Dietrich. Berlin 2017. S. 48–59.

 

Walzer, Michael: Mitgliedschaft und Zugehörigkeit. In: Ethik der Migration. Philosophische Schlüsseltexte. Hg. v. Frank Dietrich. Berlin 2017. S. 29–47.

 

Wellman, Christopher Heath: Immigration und Assoziationsfreiheit. In: Ethik der Migration. Philosophische Schlüsseltexte. Hg. v. Frank Dietrich. Berlin 2017. S. 121–147.

 

[Ebenso wie Individuen das Recht haben, sich frei zu assoziieren und Gemeinschaften zu bilden, die andere Individuen ausschließen, dürfen Staaten weitgehend autonom darüber entscheiden, ob und inwieweit sie ihre Grenzen für Migranten öffnen. Zwar unterscheiden sich Nationen u.a. dadurch von ehelichen Verbindungen oder Vereinen, dass ihre Mitglieder sich zum größten Teil nicht kennen und keine engere emotionale Bindung zueinander haben. Doch da die Bürger offensichtlich ein starkes Interesse daran haben, zu kontrollieren, wer Teil ihrer Gemeinschaft wird, muss man Staaten ebenfalls Recht auf Assoziationsfreiheit einräumen. Das bedeutet, dass selbst Menschen, die vor Armut, Bürgerkrieg oder politischer Verfolgung fliehen, an den Grenzen zurückgewiesen werden dürfen – dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der zurückweisende Staat seinen globalen Gerechtigkeitspflichten nachkommt und alles in seiner Macht Stehende dafür tut, um die prekären wirtschaftlichen oder politischen Bedingungen in den Heimatländern der Migranten nachhaltig zu verbessern. Außerdem dürfen Staaten Migranten nicht aufgrund rassischer, religiöser oder ethnischer Kriterien ausschließen, da eine solche Praxis diejenigen Bürger des eigenen Landes diskriminieren würde, die selbst die entsprechenden Merkmale aufweisen.]

 

 

 
 

Anstötz, Christoph: Rezeption der utilitaristischen Position Peter Singers in der aktuellen Literatur der (deutschsprachigen) Sonderpädagogik und ihrer Grenzgebiete oder: Wie eine humane, lebensbejahende Ethik in eine »Tötungsethik« verwandelt wurde. In: Zur Debatte über Euthanasie. Beiträge und Stellungnahmen. 2. Auflage. Hg. v. Rainer Hegselmann u. Reinhard Merkel. Frankfurt/Main 1992. S. 276–311.

 

[Die präferenzutilitaristische Position Peter Singers ist in sonderpädagogischen Fachkreisen bislang fast immer verfälscht oder nur oberflächlich rezipiert worden. Anstatt sich argumentativ-rational mit ihren zentralen Inhalten auseinanderzusetzen, begnügen sich die meisten Autoren damit, in ihren Beiträgen Wut und Abscheu gegenüber den Thesen des australischen Bioethikers zum Ausdruck zu bringen. Dabei setzen sie zum einen auf die Strategie, Singer persönlich als gänzlich amoralischen, der Ideologie der Nationalsozialisten nahestehenden Behindertenfeind darzustellen; zum anderen versuchen sie gezielt, seinen Standpunkt unter Missachtung elementarer Grundsätze der Textinterpretation, z.B. mit aus dem Kontext gerissenen Zitaten, als brutale ›Tötungsethik‹ zu diskreditieren. Hinzu kommen Versuche der Tabuisierung des Euthanasie-Themas, die durch die Überzeugung motiviert sind, die öffentliche Diskussion derartiger Fragen untergrabe die fundamentalen Werte einer humanen Gesellschaft und müsse daher von vornherein unterbunden werden. Dieser fragwürdige Umgang mit einem wichtigen zeitgenössischen Philosophen und seiner Ethik zeigt, dass es in der Behindertenpädagogik noch ein massives Defizit bei der Beachtung fundamentaler Normen und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens gibt, das es dringend zu beheben gilt.]

 

 

Aktive und passive Sterbehilfe. Medizinische, rechtswissenschaftliche und philosophische Aspekte. Hg. v. Felix Thiele. Fink 2010.

 

Birnbacher, Dieter: Das Tötungsverbot aus der Sicht des klassischen Utilitarismus.

In: Zur Debatte über Euthanasie. Beiträge und Stellungnahmen. 2. Auflage. Hg. v. Rainer Hegselmann u. Reinhard Merkel. Frankfurt/Main 1992. S. 25–50.

 

Birnbacher, Dieter: Suizid und Suizidprävention aus ethischer Sicht. In: Ders.: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 195–221.

 

Flaßpöhler, Svenja: Die Freitodhilfe – ein humaner Akt? In: ApuZ 4 (2008). S. 32–38.

 

Foot, Philippa: Euthanasie. In: Um Leben und Tod. Moralische Probleme bei Abtreibung, künstlicher Befruchtung, Euthanasie und Selbstmord. Hg. v. Anton Leist. 4. Auflage. Frankfurt/Main 2016. S. 285–317.

 

Harris, John: Ethische Probleme beim Behandeln einiger schwergeschädigter Kinder.

In: Um Leben und Tod. Moralische Probleme bei Abtreibung, künstlicher Befruchtung, Euthanasie und Selbstmord. Hg. v. Anton Leist. 4. Auflage. Frankfurt/Main 2016. S. 349–359.

 

Hegselmann, Rainer: Moralische Aufklärung, moralische Integrität und die schiefe Bahn.

In: Zur Debatte über Euthanasie. Beiträge und Stellungnahmen. 2. Auflage. Hg. v. Rainer Hegselmann u. Reinhard Merkel. Frankfurt/Main 1992. S. 197–226.

 

Hoerster, Norbert: Neugeborene und das Recht auf Leben. 2. Auflage. Frankfurt/Main 2015.

 

Hoerster, Norbert: Sterbehilfe im säkularen Staat. Frankfurt/Main 1998.

 

Hohendorf, Gerrit: Der Tod als Erlösung vom Leiden. Geschichte und Ethik der Sterbehilfe seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Göttingen 2013.

 

Jonas, Hans: Techniken des Todesaufschubs und das Recht zu sterben. In: Ders.: Technik, Medizin und Ethik. Zur Praxis des Prinzips Verantwortung. Frankfurt/Main 1987. S. 242–268.

 

Kliemt, Hartmut: Ein guter Philosoph ist stets darauf bedacht, ob nicht auch ein anderer Böses macht. In: Zur Debatte über Euthanasie. Beiträge und Stellungnahmen. 2. Auflage. Hg. v. Rainer Hegselmann u. Reinhard Merkel. Frankfurt/Main 1992. S. 227–248.

 

[Innerhalb des philosophischen Diskurses der frühen 90er Jahre gibt es die problematische Tendenz, die Diskussion von als anstößig empfundenen Themen wie Abtreibung oder aktiver Sterbehilfe unter Hinweis auf Moral und Anstand zu unterbinden. Dies lässt sich etwa am Beispiel des katholischen Philosophen Reinhard Löw zeigen, der sich mit vornehmlich moralisierenden Beiträgen gegen eine öffentliche Debatte der Thesen des Bioethikers Peter Singer ausgesprochen hat. Tatsächlich sollte man jedoch mit Blick auf die ernsten moralischen Probleme auf dem Feld der Bioethik und die Vielzahl hochkontroverser Standpunkte in unserer Gesellschaft darum bemüht sein, eine offene, gründliche und vernunftgeleitete Auseinandersetzung über derartige Fragen zuzulassen. Diskussionsverbote und Tabus sind dem Ziel einer humanen Gesellschaft, in der auch abweichende Meinungen respektiert und gehört werden, in hohem Maße abträglich. Im Übrigen gehört es zum Wesen der Wissenschaft, dass alle an diesem Projekt Beteiligten die Möglichkeit haben, ihre Perspektive in den gemeinsam geführten Diskurs einzubringen, ohne befürchten zu müssen, für das bloße Formulieren von Thesen moralisch abgestraft zu werden. Darin liegt auch eine wichtige gesellschaftliche Funktion, denn nur durch die ständige kritische Überprüfung von Standpunkten und Überzeugungen kann ein Gemeinwesen der Etablierung gefährlicher Ideologien mit einem absoluten Wahrheitsanspruch effektiv entgegenwirken]

 

Kuhse, Helga: Die Lehre von der ›Heiligkeit des Lebens‹. In: Um Leben und Tod. Moralische Probleme bei Abtreibung, künstlicher Befruchtung, Euthanasie und Selbstmord. Hg. v. Anton Leist. 4. Auflage. Frankfurt/Main 2016. S. 75–106.

 

Kuhse, Helga: Warum Fragen der aktiven und passiven Euthanasie auch in Deutschland unvermeidlich sind. In: Zur Debatte über Euthanasie. Beiträge und Stellungnahmen. 2. Auflage. Hg. v. Rainer Hegselmann u. Reinhard Merkel. Frankfurt/Main 1992. S. 51–70.

 

Merkel. Reinhard: Das Dammbruch-Argument in der Sterbehilfe-Debatte. In: Grenzen des Paternalismus. Hg. v. Bijan Fateh-Moghadam, Stephan Sellmaier u. Wilhelm Vossenkuhl. Kohlhammer … 2009. S. 285–

 

Merkel, Reinhard: Der Staat darf nicht zum Leben nötigen. In: Die Zeit 47 (2005).

 

Merkel, Reinhard: Teilnahme am Suizid – Tötung auf Verlangen – Euthanasie. Fragen an die Strafrechtsdogmatik. In: Zur Debatte über Euthanasie. Beiträge und Stellungnahmen. Hg. v. Rainer Hegselmann u. Reinhard Merkel. Frankfurt/Main 1991. S. 71–127.

 

»Mir leuchtet nicht ein, wie man so Werte bewahren will«. Peter Singer im Gespräch mit Christoph Fehige und Georg Meggle. In: Zur Debatte über Euthanasie. Beiträge und Stellungnahmen. Hg. v. Rainer Hegselmann u. Reinhard Merkel. 2. Auflage. Frankfurt/Main 1992. S. 153–177.

 

Reichenbach, Bruce C.: Euthanasie und die aktiv/passiv-Unterscheidung. In: Um Leben und Tod. Moralische Probleme bei Abtreibung, künstlicher Befruchtung, Euthanasie und Selbstmord. Hg. v. Anton Leist. 4. Auflage. Frankfurt/Main 2016.S. 318–348.

 

»Schmerz und Leid sind nicht dasselbe«. Interview mit dem Standard vom 29.1.2014.

http://derstandard.at/1389858523920/Schmerz-und-Leid-sind-nicht-dasselbe (zugegriffen am 8.2.2017)

 

Singer, Peter: Bioethik und akademische Freiheit. In: Zur Debatte über Euthanasie. Beiträge und Stellungnahmen. 2. Auflage. Hg. v. Rainer Hegselmann u. Reinhard Merkel. Frankfurt/Main 1992. S. 312–326.

 

Singer, Peter: Praktische Ethik. Stuttgart 2013.

 

Spaemann, Robert: Töten und Sterbenlassen. Die schlechte Lehre vom guten Zweck.

In: Tödliche Entscheidung. Allokation von Leben und Tod in Zwangslagen. Hg. v. Weyma Lübbe. Paderborn 2004. S. 173–181.

 

Töten oder sterben lassen – Worum es in der Euthanasiedebatte geht. Freiburg i. Br. 1997.

 

»Wir Ärzte sind fürs Leben da.« Interview mit Christian Arnold. In: Die Zeit (2014).

 

Wolf, Ursula: Philosophie und Öffentlichkeit – Anmerkungen zur Euthanasiedebatte.

In: Zur Debatte über Euthanasie. Beiträge und Stellungnahmen. 2. Auflage. Hg. v. Rainer Hegselmann u. Reinhard Merkel. Frankfurt/Main 1992. S. 181–196.

 
     

 

 

Naturethik

 

Birnbacher, Dieter: Dürfen wir Tiere töten? In: Birnbacher, Dieter: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 222–247.

 

Birnbacher, Dieter: Funktionale Argumente in der ökologischen Ethik. In: Ders.: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 124–144.

 

Birnbacher, Dieter: »Natur« als Maßstab menschlichen Handelns. In: Ders.: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 145–165.

 

Birnbacher, Dieter: Utilitarismus und ökologische Ethik – eine Mesalliance? In: Ders.: Bioethik zwischen Natur und Interesse. Frankfurt/Main 2006. S. 101–123.

 

Brenner, Andreas: Ökologie-Ethik. In: Angewandte Ethik. Eine Einführung Hg. v. Annemarie Pieper u. Urs Thurnherr. München 1998. S. 37–55.

 

Carruthers, Peter: Warum Tiere moralisch nicht zählen. In: Tierethik. Grundlagen-texte. Hg. v. Friederike Schmitz. Berlin 2014. S. 219–242.

 

[Moralische Pflichten können am besten im Rahmen eines kontraktualistischen Ansatzes gerechtfertigt werden, dem die Idee zugrunde liegt, dass rationale Akteure hinter einem Schleier des Nichtwissens Regeln festlegen, die ein möglichst reibungsloses, für alle vorteilhaftes gesellschaftliches Zusammenleben ermöglichen. Da Tiere nicht zur Vernunft, d.h. zur Reflexion von Regeln und zur bewussten Übernahme von Pflichten fähig sind, können sie an diesem Aushandlungsprozess nicht teilnehmen, was automatisch bedeutet, dass sie keinen direkten moralischen Status beanspruchen können. Trotzdem fordert auch der moralische Kontraktualismus Rücksicht gegenüber Tieren – allerdings nicht deshalb, weil diese selbst einen moralischen Status und damit eben auch Rechte hätten, sondern weil die soziale Stabilität in einer Gemeinschaft auch davon abhängt, dass ihre Mitglieder Charaktertugenden wie Rücksichtnahme und Empathie kultivieren. Da Tierquäler auch dazu tendieren, Menschen roh oder grausam zu behandeln, haben die Vertragspartner ein starkes Interesse daran, bei ihrem Entwurf einer rationalen gesellschaft-lichen Moral auch Normen zu formulieren, die Rücksicht gegenüber nicht-menschlichen Lebewesen fordern.]

 

Feinberg, Joel: Die Rechte der Tiere und zukünftiger Generationen. In: Ökologie und Ethik. Bibliographisch ergänzte Ausgabe. Hg. v. Dieter Birnbacher. Stuttgart 2001. S. 140–179.

 

Francione, Gary L.: Empfindungsfähigkeit, ernst genommen. In: Tierethik. Grund-lagentexte. Hg. v. Friedrike Schmitz. Frankfurt/Main 2014. S. 153–175.

 

Mensch und Tier in der Geschichte Europas. Hg. v. Peter Dinzelbacher. Stuttgart 2000.

 

Passmore, John: Den Unrat beseitigen. Überlegungen zur ökologischen Mode. In: Ökologie und Ethik. Bibliographisch ergänzte Ausgabe. Hg. v. Dieter Birnbacher. Stuttgart 2001. S. 207–246.

 

Patzig, Günther: Der wissenschaftliche Tierversuche unter ethischen Aspekten. In: Ders.: Gesammelte Schriften II. Angewandte Ethik. Göttingen 1993. S. 144–161.

 

[Tiere dürfen zu Versuchszwecken getötet werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.]

 

Patzig, Günther: Ökologische Ethik innerhalb der Grenzen bloßer Vernunft. In: Ders.: Gesammelte Schriften II. Angewandte Ethik. Göttingen 1993. S. 162–185.

 

Pluhar, Evelyn: Gibt es einen moralisch relevanten Unterschied zwischen mensch-lichen und tierlichen Nicht-Personen? In: Tierethik. Grundlagentexte. Hg. v. Friedrike Schmitz. Berlin 2014. S. 115–132.

 

Regan, Tom: Von Menschenrechten zu Tierrechten. In: Tierethik. Grundlagentexte. Hg. v. Friederike Schmitz. Berlin 2014. S.88–114.

 

Regan, Tom: Wie man Rechte für Tiere begründet. In: Naturethik. Grundtexte der gegenwärtigen tier- und ökoethischen Diskussion. Hg. v. Angelika Krebs. 8. Auflage. Frankfurt/Main 2016. S. 33–46.

 

Reichholf, Josef H.: Naturschutz. Krise und Zukunft. Berlin 2010.

 

Siep, Ludwig: Bioethik. In: Angewandte Ethik. Eine Einführung Hg. v. Annemarie Pieper u. Urs Thurnherr. München 1998. S. 16–36

 

Siep, Ludwig: »Dolly« oder die Optimierung der Natur. In: Hello Dolly? Über das Klonen. Hg. v. Johann S. Ach, Gerd Brudermöller u. Christa Runtenberg. Frankfurt/Main 1998. 191–198.

 

Singer, Peter: Ethik und Tiere. Eine Ausweitung der Ethik über unsere Spezies hinaus. In: Tierethik. Grundlagentexte. Hg. v. Friederike Schmitz. Berlin 2014. S. 77–87.

 

Singer, Peter: Praktische Ethik. Stuttgart 2013.

 

Thurnherr, Urs: Tierethik. In: Angewandte Ethik. Eine Einführung Hg. v. Annemarie Pieper u. Urs Thurnherr. München 1998. S. 56–77.

 

Wolf, Ursula: Das Gute neben der Moral. Noch einmal »Dolly«. In: Hello Dolly? Über das Klonen. Hg. v. Johann S. Ach, Gerd Brudermöller u. Christa Runtenberg. Frankfurt/Main 1998. S. 206–212.

 
 

 


 

 

 

 

Willensfreiheit

 

Hospers, John: Zweifel eines Deterministen. In: Texte zur Ethik. Hg. v. Dieter Birnbacher u. Norbert Hoerster. 13. Auflage. München 2007. S. 330–339.

 

Kanitscheider, Bernulf: Was können wir tun? Willens- und Handlungsfreiheit in naturalistischer Perspektive. In: Freier Wille – frommer Wunsch? Gehirn und Willensfreiheit. Hg. v. Helmut Fink u. Rainer Rosenzweig. Paderborn 2006. S. 117–133.

 

Keil, Geert: Muss Strafe sein, wenn der Wille unfrei ist? In: Was können wir wissen, was sollen wir tun? Zwölf philosophische Antworten. Hg. v. Herbert Schnädelbach, Heiner Hastedt u. Geert Keil. Reinbek bei Hamburg 2009. S. 147–167.

 

Kettner, Matthias: Selbstbestimmung. Das latente Thema der Willensfreiheitsdebatte.

In: Freier Wille – frommer Wunsch? Gehirn und Willensfreiheit. Hg. v. Helmut Fink u. Rainer Rosenzweig. Paderborn 2006. S. 205–217.

 

Lüdersen, Klaus: Ändert die Hirnforschung das Strafrecht? In: Hirnforschung und Willensfreiheit. Zur Deutung der neuesten Experimente. Hg. v. Christian Geyer. Frankfurt/Main 2004. S. 98–102.

 

Merkel, Reinhard: Handlungsfreiheit, Willensfreiheit und strafrechtliche Schuld.

In: Willensfreiheit und rechtliche Ordnung. Hg. v. Ernst-Joachim Lampe, Michael Pauen und Gerhard Roth. Frankfurt/Main 2008. S. 332–370.

 

Mohr, Georg: Welche Freiheit braucht das Strafrecht? In: Willensfreiheit und rechtliche Ordnung. Hg. v. Ernst-Joachim Lampe, Michael Pauen und Gerhard Roth. Frankfurt/Main 2008. S. 72–96.

 

Patzig, Günther: Philosophische Anmerkungen zu Willensfreiheit, Verantwortung, Schuld. In: Ders.: Gesammelte Schriften I: Grundlagen der Ethik. Göttingen 1994. S. 190–208.

 

Pauen, Michael: Freiheit, Schuld und Strafe. In: Willensfreiheit und rechtliche Ordnung.

Hg. v. Ernst-Joachim Lampe, Michael Pauen und Gerhard Roth. Frankfurt/Main 2008. S. 41–71.

 

Pauen, Michael/Roth, Gerhard: Freiheit, Schuld und Verantwortung. Grundzüge einer naturalistischen Theorie der Willensfreiheit. Frankfurt/Main 2008.

 

Prinz, Wolfgang: Kritik des freien Willens. Bemerkungen über eine soziale Institution.

In: Freier Wille – frommer Wunsch? Gehirn und Willensfreiheit. Hg. v. Helmut Fink u. Rainer Rosenzweig. Paderborn 2006. S. 23–45.

 

Roth, Gerhard: Fühlen, Denken, Handeln. Wie das Gehirn unser Verhalten steuert. Neue, völlig überarbeitete Auflage. Frankfurt/Main 2001.

 

Roth, Gerhard/Lück, Monika/Strüber, Daniel: Willensfreiheit und strafrechtliche Schuld aus Sicht der Hirnforschung. In: Willensfreiheit und rechtliche Ordnung. Hg. v. Ernst-Joachim Lampe, Michael Pauen und Gerhard Roth. Frankfurt/Main 2008. S. 126–139.

 

Roth, Gerhard: Wir sind determiniert. Die Hirnforschung befreit von Illusionen.

In: Hirnforschung und Willensfreiheit. Zur Deutung der neuesten Experimente. Hg. v. Christian Geyer. Frankfurt/Main 2004. S. 218–222.

 

Schlick, Moritz: Verantwortlichkeit und Vermeidbarkeit. In: Texte zur Ethik. Hg. v. Dieter Birnbacher u. Norbert Hoerster. 13. Auflage. München 2007. S. 314–323.

 

Schockenhoff, Eberhard: Beruht die Willensfreiheit auf einer Illusion? Hirnforschung und Ethik im Dialog. In: Freier Wille – frommer Wunsch? Gehirn und Willensfreiheit.

Hg. v. Helmut Fink u. Rainer Rosenzweig. Paderborn 2006. S 193–2004.

 

Tetens, Holm: Freiheitsbegriff und Lebenspraxis. Ändert sich für uns etwas, wenn wir nicht frei sind? In: Freier Wille – frommer Wunsch? Gehirn und Willensfreiheit. Hg. v. Helmut Fink u. Rainer Rosenzweig. Paderborn 2006. S. 239–255.

 

Walde, Bettina: Was ist Willensfreiheit? Freiheitskonzepte zwischen Determinismus und Indeterminismus. In: Freier Wille – frommer Wunsch? Gehirn und Willensfreiheit.

Hg. v. Helmut Fink u. Rainer Rosenzweig. Paderborn 2006. S. 91–115.

 

Walkowiak, Wolfgang: Wille, wo bist du? Handlungsplanung und -selektion aus neurobiologischer Sicht. In: Freier Wille – frommer Wunsch? Gehirn und Willensfreiheit.

Hg. v. Helmut Fink u. Rainer Rosenzweig. Paderborn 2006. S. 47–66.

 

Walter, Henrik: Sind wir alle vermindert schuldfähig? Zur Neurophilosophie der Verantwortlichkeit. In: Neuro-Enhancement. Ethik vor neuen Herausforderungen.

Hg. v. Bettina Schöne-Seifert, Davinia Talbot, Uwe Opolka u. Johann S. Ach. Paderborn 2009. S. 247–276.

 

Wuketits, Franz M.: Der Affe in uns. Scheitert das »Projekt Willensfreiheit« an unserer eigenen Vergangenheit? In: Freier Wille – frommer Wunsch? Gehirn und Willensfreiheit.

Hg. v. Helmut Fink u. Rainer Rosenzweig. Paderborn 2006. S. 67–90.

 

 

 

 

 

 
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