MARIE VON EBNER-ESCHENBACH: »DAS GEMEINDEKIND«

 

Die österreichische Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach gehört zu den wichtigsten weiblichen Stimmen der Literatur des 19. Jahrhunderts. In ihrem Hauptwerk, dem 1887 erschienenen sozialkritischen Roman »Das Gemeindekind«, erzählt sie die Geschichte des Außenseiters Pavel Holub, der als Halbwaise in der Obhut seiner Dorfgemeinschaft aufwächst und sich gegen zahlreiche Widerstände einen Platz in der Gesellschaft erkämpft. 

 

 

WOLFGANG BORCHERT: KURZGESCHICHTEN

 

Als Wolfgang Borchert 1947 mit 26 Jahren starb, hinterließ er nur ein schmales, vorwiegend aus Lyrik und Kurzprosa bestehendes Werk. Neben dem Kriegsheimkehrer-Drama »Draußen vor der Tür« sind es vor allem Kurzgeschichten wie »Das Brot«, »An diesem Dienstag« oder »Nachts schlafen die Ratten doch«, die seinen Ruhm als einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit begründeten.

 

 

 ROBERT MUSIL: »DIE AMSEL«

 

Als »bedeutendste[n] deutschschreibende[n] Romancier der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts« bezeichnete die Londoner Times den Schriftsteller Robert Musil in einer Literaturbeilage aus dem Jahr 1949. Beispielhaft für Musils sprachliche Meisterschaft und exakte psychologische Beobachtungsgabe steht die Erzählung »Die Amsel« aus dem Band »Nachlaß zu Lebzeiten«.

 

 

THEODOR FONTANE: »IRRUNGEN, WIRRUNGEN«

 

Neben »Effi Briest«, »Der Stechlin« oder »Frau Jenny Treibel« zählt der Roman »Irrungen, Wirrungen« zu den bedeutendsten Werken Theodor Fontanes. Die Liebesgeschichte zwischen der bürgerlichen Näherin Lene und dem adligen Offizier Botho von Rienäcker ist ein Musterbeispiel realistischer Prosa, die der bürgerlichen Gesellschaft einen poetischen Spiegel vorhält und dabei ihre Konventionen und Werte  kritisch in den Blick nimmt.

 

 
 
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